Liturgische Gewänder des Mittelalters aus St. Nikolai in Stralsund
Juliane von Fircks
Technical analyses by Birgit Krentz
Photographs by Volkmar Herre
Text in German

Die Geschichte des Stralsunder Paramentenschatzes - Paramente in Stralsunder Inventaren - Luxusgut Seide im spätmittelalterlichen Stralsund - Prachtstoffe aus dem mongolischen Großreich - Form und Verarbeitung der Gewänder - Katalog mit 39 Katalognummern.

Stralsund besitzt einen der größten Schätze historischer Seidengewebe des 13. bis 15. Jahrhunderts. Aus China, Zentralasien und den italienischen Seidenzentren als kostbare Handelsware importiert, fanden sie vor Ort Verarbeitung in kirchlichen Gewändern. Nach der Reformation wurden sie noch während kurzer Zeit benutzt und in der Folge als kulturelles Erbe bewahrt. Heute sind sie beredtes Zeugnis einer hohen Repräsentationskultur in der Hansestadt. Zugleich bilden sie einen unschätzbaren Fundus zur Kenntnis mittelalterlicher Luxusstoffe.
Der Katalog erfasst die Objekte nach technologischen Gesichtspunkten sowie kunsthistorischen Zusammenhängen. Schnittzeichnungen und Gewebeanalysen geben Einblick in die Technik ihrer Herstellung. Eine großzügige Bebilderung vermittelt ihre prachtvolle Wirkung.